Stillen, Abpumpen, Flasche: Meine ehrliche Einkaufsliste ohne unnötigen Kram

Stillkissen, Babyflasche und Mulltücher – Essentials für Stillen, Abpumpen und Füttern

Als ich zum ersten Mal Mama wurde, habe ich viel zu viel gekauft. Ich dachte wirklich, ich brauche all die Gadgets und Helferlein, die mir überall empfohlen wurden. Am Ende standen die Hälfte der Sachen ungenutzt im Schrank.

Beim zweiten Kind war ich schlauer und habe gemerkt: Man braucht viel weniger, als man denkt. Damit du dir Zeit, Geld und Nerven sparst, bekommst du hier meine ehrliche Einkaufsliste – direkt aus meiner Erfahrung.

1. Stillen – das brauchst du wirklich

Stillen ist eigentlich das Natürlichste der Welt. Dein Körper gibt dir fast alles, was dein Baby braucht. Aber ein paar Dinge haben mir den Alltag wirklich erleichtert:

  • Bequeme Still-BHs und Tops
    Am Anfang schwankt die Brustgrösse ständig. Ich habe mir gleich 2–3 wirklich bequeme gekauft, ohne Bügel, leicht zu öffnen. Das macht den Alltag so viel entspannter.

  • Stilleinlagen*
    Gerade in den ersten Wochen läuft die Milch einfach mal unkontrolliert. Stilleinlagen sind da Gold wert. Waschbare fand ich angenehmer, weil sie atmungsaktiv sind und nicht so „plastikartig“ wie Einweg.

  • Stillkissen*
    Das habe ich schon in der Schwangerschaft geliebt. Beim Stillen schont es Rücken, Nacken und Arme. Meins war mittelgross und hat völlig gereicht.

  • Milchauffangschale* für die andere Brust
    Beim Stillen läuft oft Milch aus der Brust, die gerade nicht dran ist. Ich habe anfangs immer Pads gebraucht – später habe ich die Auffangschale entdeckt. Damit kannst du die Milch ganz unkompliziert auffangen und sogar aufbewahren. Spart Stilleinlagen und du hast gleich einen kleinen Vorrat.

  • Brustwarzensalbe*
    In den ersten Tagen waren meine Brustwarzen wirklich empfindlich. Die Salbe hat mir geholfen, dass es gar nicht erst schlimmer wurde.

  • Silberhütchen*
    Mein kleiner Geheimtipp: Das sind Hütchen aus reinem Silber, die du zwischen den Stillmahlzeiten auf die Brustwarzen legst. Silber wirkt antibakteriell und heilungsfördernd. Besonders bei wunden Brustwarzen war das für mich eine grosse Hilfe – viel angenehmer als dauernd mit Cremes herumzuschmieren. Tipp: immer mit ein paar Tropfen Muttermilch drunter aufsetzen, dann wirkt es noch besser.

  • Wasserflasche* & Snacks griffbereit
    Ich hatte gefühlt IMMER Durst und Hunger beim Stillen. Ich habe mir deshalb an jedem Stillplatz eine Flasche Wasser hingestellt.

Nice to have: eine kleine Lampe* fürs nächtliche Stillen (schont die Augen), Stillhütchen (nur falls es mit dem Anlegen schwierig ist).

Babyflaschen, Pflegeutensilien und Zubehör für die Stillzeit auf mintfarbenem Hintergrund
2. Abpumpen – das brauchst du wirklich

Ich habe beim ersten Kind fast gar nicht gepumpt, beim zweiten dann regelmässiger – vor allem wenn ich mal ein bisschen Freiheit brauchte. Das ist mein Minimal-Set, das wirklich ausgereicht hat:

  • Milchpumpe*
    Wenn du nur selten pumpst, reicht eine Handpumpe. Musst du regelmässig abpumpen, empfehle ich eine elektrische (die kann man auch über die Krankenkasse leihen).

  • Aufbewahrungsbeutel* oder Glasflaschen
    Zum Einfrieren oder Aufbewahren im Kühlschrank. Beutel sind platzsparend, Glas nachhaltiger.

  • Flaschen*
    Damit dein Baby die abgepumpte Milch auch trinken kann. Da musste ich etwas ausprobieren, weil nicht jede Marke meinem Baby zugesagt hat.

  • Still-BH zum Abpumpen* (Handsfree)
    Das war für mich ein kleiner Gamechanger, weil ich die Hände frei hatte, um etwas zu trinken, zu scrollen oder einfach zu entspannen.

Nice to have: Sterilisator* (geht aber auch im Kochtopf), Ersatzteile für die Pumpe (falls mal was kaputt geht).

Babyflaschen, Pflegeutensilien und Zubehör für die Stillzeit auf mintfarbenem Hintergrund

Egal ob mit Muttermilch oder Pre-Nahrung – auch hier habe ich beim ersten Kind viel zu viel gekauft. Eigentlich ist die Grundausstattung ganz klein:

  • Flaschen*
    Fang mit 2–3 Stück an. Mehr brauchst du am Anfang wirklich nicht. Später kannst du aufstocken, wenn du merkst, welche dein Baby mag.

  • Flaschenbürste*
    Zum gründlichen Reinigen. Ein Must-have, weil Milchreste echt hartnäckig sind.

  • Sterilisator* oder Kochtopf
    In den ersten Monaten wichtig, später reicht gründliches Auswaschen.

  • Thermosflasche + Pulverportionierer*
    Damit bist du unterwegs super flexibel. Heisses Wasser in die Thermos, abgemessenes Pulver in den Portionierer – und du kannst jederzeit eine Flasche machen.

Nice to have: Flaschenwärmer (kann man aber easy mit heissem Wasser im Becher ersetzen), ein Trockengestell für Flaschen.

Mein Fazit

Beim ersten Kind habe ich mich in all den Empfehlungen verloren und viel zu viel gekauft. Beim zweiten Kind war ich deutlich entspannter und minimalistischer – und es hat uns allen das Leben leichter gemacht.

Darum mein Tipp: Starte mit wenig und kauf nur nach, was du wirklich brauchst. Jedes Baby ist anders und vieles merkst du erst im Alltag. Damit du nicht dieselben Fehlkäufe machst wie ich, habe ich dir meinen Lieblingsprodukten direkt verlinkt.

* Hinweis: Transparenz ist mir wichtig.
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