Geburtsaffirmationen: Die Geheimwaffe für eine selbstbestimmte Geburt

Geburtsaffirmationen Karten neben einer Tasse Tee und Blumen für eine entspannte Geburtsvorbereitung

Ich weiss noch, wie ich in meiner ersten Schwangerschaft das Wort „Affirmationen“ zum ersten Mal gehört habe. Ehrlich gesagt, dachte ich zuerst, das sei ein bisschen esoterisch und nicht so mein Ding. Aber je näher die Geburt rückte, desto mehr merkte ich: Ich brauche etwas, das mir Mut gibt und mir hilft, nicht in meine Ängste abzurutschen. Genau da kamen Geburtsaffirmationen ins Spiel.

Was sind Geburtsaffirmationen überhaupt?

Affirmationen sind kurze, positive Sätze, die du dir immer wieder vorsagst – laut oder leise in Gedanken. Sie wirken wie kleine Anker. Wenn die Geburt herausfordernd wird oder die Gedanken anfangen, sich im Kreis zu drehen, helfen dir diese Sätze, dich zu beruhigen und wieder Vertrauen zu finden.

Warum Affirmationen bei der Geburt helfen
  • Fokus statt Angst: Wenn du dich auf einen Satz konzentrierst, bleibt weniger Platz für Sorgen.
  • Körper & Geist arbeiten zusammen: Positive Gedanken beeinflussen, wie entspannt dein Körper bleibt. Und Entspannung ist bei der Geburt Gold wert.
  • Sicherheit durch Wiederholung: Wenn du die Affirmationen schon in der Schwangerschaft übst, werden sie bei der Geburt automatisch abrufbar.
  • Stärkung des Selbstvertrauens: Du erinnerst dich daran, dass dein Körper weiss, was zu tun ist.

Ich habe zum Beispiel in meinen beiden Geburten immer wieder den Satz gebraucht: „Mein Körper macht das in seinem eigenen Tempo.“ Das hat mir geholfen, nicht ungeduldig zu werden und mehr im Moment zu bleiben.

Illustration einer entspannten Frau im Schneidersitz mit geschlossenen Augen – innere Ruhe durch Geburtsaffirmationen
Beispiele für Geburtsaffirmationen
  • Ich vertraue meinem Körper und meinem Baby.
  • Jeder Atemzug bringt mich meinem Kind näher.
  • Ich öffne mich und lasse los.
  • Ich bin stark und getragen.
  • Die Wellen (Wehen) kommen und gehen, und ich kann sie reiten.

Es gibt viele Listen im Internet, aber am meisten bringen die Sätze, die sich für dich richtig anfühlen. Frag dich:

  • Was macht mir Angst – und was würde mir in diesem Moment Mut geben?
  • Welche Worte sprechen mich an: eher kraftvoll („Ich bin stark“) oder sanft („Ich lasse los“)?
  • Brauche ich etwas Körperbezogenes („Mein Baby und ich arbeiten zusammen“) oder eher Emotionales („Ich bin getragen und sicher“)?

Du kannst die Sätze auf kleine Kärtchen schreiben, an den Spiegel hängen oder als Hintergrundbild aufs Handy machen. Manche Mamas nehmen sich ihre Lieblingssätze sogar als Sprachnachricht auf und hören sie während der Geburt.

Mein Tipp

Probier die Affirmationen schon im Alltag aus. Lies sie dir morgens im Bad vor oder sprich sie dir abends leise zu. So fühlen sie sich während der Geburt nicht fremd an, sondern wie ein vertrautes Mantra.

Offenes Notizbuch mit handgeschriebenen Affirmationen, umgeben von Blumen und Kerzen – Geburtsvorbereitung mit Geburtsaffirmationen

Mein Fazit

Geburtsaffirmationen sind kein Zaubertrick – die Geburt wird trotzdem intensiv und einzigartig sein. Aber sie können dir helfen, die Richtung deiner Gedanken bewusst zu lenken. Statt dich von Angst oder Unsicherheit mitreissen zu lassen, erinnerst du dich daran, dass dein Körper für diesen Moment gemacht ist.

Für mich waren Affirmationen wie ein innerer Kompass: egal wie stürmisch die Wellen (Wehen) wurden, ich hatte etwas, das mir Ruhe und Vertrauen zurückgab. Und genau darum geht es – nicht um perfekte Sätze, sondern um Worte, die dich tragen.

Das Beste: Du brauchst nichts weiter als deine Stimme, deine Gedanken und ein bisschen Übung. So hast du in den wichtigsten Momenten deiner Geburt etwas ganz Persönliches, das dir Kraft schenkt und dich daran erinnert: Du kannst das.

* Hinweis: Transparenz ist mir wichtig.
Diese Seite enthält Affiliate-Links. Das bedeutet: Wenn du über einen meiner Links einkaufst, erhalte ich eine kleine Provision – für dich ändert sich der Preis nicht. Du unterstützt damit indirekt die Kinderkasse, wofür ich dir sehr dankbar bin. ❤️

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert